63. Alarmierung am 23.07.2013 um 7.30 Uhr Ausrückebezirk Blomberg
Trotz der Anstrengungen vom Vortag, waren heute Morgen wieder Brandstellen aufgetreten.
Da diese Stellen schwer erreichbar sind, wurde ein Telekoplader eingesetzt. Mit ihm wúrden große Teile der Decke entfernt, um gefahrloser arbeiten zu können. Dadurch konnte auch ein brennender Holzplattenstapel (s. Foto) der auf der Decke lag, herunter geholt und abgelöscht werden.
Ein Schwerpunkt ist die Decke über dem Pferdestall, der direkt an der Wand zum restlichen unbeschadet gebliebennen Gebäudeteil liegt. Hier wurden über die Drehleiter wieder Glutnester bekämpft. Die Decke kann nicht betreten werden.
In der Brandstelle bilden sich im Stroh immer wieder kleine Feuer, die zunächst als Glutnester unter der Oberfläche schwelen. Irgendwann bekommen sie aus Hohlräumen Luft und es entsteht mehr Hitze. Dann brennt es wieder zur Oberfläche durch.
Große Teile der Scheune können nicht erreicht werden, da es ein Gewirr von Stroh und herabgefallenen Balken ist.
Dennoch haben wir unter großer Vorsicht Glutnester im Innern bekämpft.
Im Moment ist die Brandstelle wieder ruhig. Wir hoffen das dies so bleibt. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
An dieser Stelle möchte ich allen Feuerwehrkameraden aus Blomberg und den Nachbarwehren, dem Rettungsdienst und den Notfallseelsorgern, für die geleistete Arbeit danken.
Den Verletzten, bzw. den an die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit gekommenen Kameradinnen und Kameraden, wünsche ich gute Besserung.
Joachim Hartfelder, Leiter der Feuerwehr